Haemorrhoiden-Barronligatur

Die Gummibandligatur der Hämorrhoiden

Hintergrund

Etwa jeder dritte Mitteleuropäer erkrankt mindestens einmal in seinem Leben an einem Hämorrhoidalleiden oder Analprolaps. Unter diesem Krankheitsbild werden Beschwerden zusammengefasst, die aufgrund einer Vergrößerung (Hyperplasie) und/oder Entzündungs- Erscheinungen des arteriellen Blutpolsters im Analkanal entstehen. Eine schonende und sichere Behandlungsmethode bei mittel bis fortgeschrittenen Hämorrhoiden ist die Gummibandligatur nach Barron

Die einfachste und wenig invasive Technik bei der Behandlung der Hämorrhoiden ist die Gummibandligatur. Die Gummibandligatur ist die am häufigsten durchgeführte ambulante Behandlung des hämorrhoidalen Leidens.Dabei wird an der Basis der Hämorrhoiden ein kleines Gummiband angebracht. Dadurch wird die Durchblutung zur Hämorrhoide unterbunden. Das Gummibändchen fällt 3-5 Tage später zusammen mit dem Schleimhautzipfel ab (Abbildung 1). barronDie Therapie ist meist schmerzfrei, manchmal wird über eine Druckgefühl berichtet, und das Anbringen des Gummiringes erfolgt ambulant. Die Gummibandligatur wird ambulant d.h. tages-klinisch durchgeführt. Das Verfahren ist weniger schmerzhaft und eine kürzere Erholungsphase als die chirurgische Behandlung. Die Erfolgsquote wenn die Technik und Indikation stimmen ist relativ und liegt zwischen 60% und 80%.  Es können gleichzeitig mehrere Hämorrhoiden behandelt werden und der Eingriff kann beliebig oft wiederholt werden. Komplikationen wie Blutungen oder Infektionen sind möglich und werden in etwa 2-3% der Behandlungen beobachtet.

Gummibandligatur für Hämorrhoiden zweiten oder dritten Grades und Analprolaps

Bei Hämorrhoiden von Grad II, seltener von Grad III kommt neben Salben und Cremes zur Linderung von Brennen und Juckreiz die Gummibandligatur nach Barron zum Einsatz. Fachleute nennen die Methode semioperativ. Das bedeutet, dass der Eingriff ohne Aufschneiden von Gewebe erfolgt und zudem ambulant und ohne Vollnarkose durchgeführt werden kann.

Eine Reihe von prospektiven Studien haben gezeigt, dass die Gummibandligatur eine einfache, sichere und effektive Methode zur ambulanten Behandlung von symptomatischen Hämorrhoiden allen Graden mit einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität. Hämorrhoiden-Ligatur hat eine begrenzte Morbidität, gute Ergebnisse, langfristige Wirksamkeit und gute Patientenakzeptanz. Es wurde festgestellt, dass auch bei Patienten mit Leberzirrhose und portale Hypertonie und sogar bei Patienten unter Gerinnungshemmung stehen sicher ist.

Indikation

Fachleute unterscheiden Hämorrhoidalleiden der Grade I – IV, wobei Grad I die leichteste Form der Erkrankung beschreibt. Die Einteilung gibt nicht nur Auskunft über das Krankheitsstadium, etwa ob die Hämorrhoiden noch im Analkanal liegen oder bereits aus dem After hervortreten (Prolaps), sie beeinflusst auch die Therapieentscheidung. Hämorrhoiden von Grad I sind noch gut mit konservativen Maßnahmen wie zum Beispiel Salben, Zäpfchen oder Analtampons behandelbar. Hämorrhoiden jedoch  in fortgeschrittenen Stadien müssen meist operativ entfernt werden.

Die Ligatur wird bei Blutungen und Hämorrhoidenprolaps zweiten und dritten Grade, und einige Fälle von 4. Grades durchgeführ. Die Gummibandligatur kann auch für Blutungen bei schwerer Anämie durchgeführt, bei Patienten mit vierten Grades Hämorrhoiden die sonst für eine chirurgische Behandlung ungeeignet wäre.

 

Kontraindikation

Gegenanzeigen Hämorrhoiden- Ligatur wird relativ zu den folgenden kontraindiziert:

  • Antikoagulierte Patienten
  • Infektion und septische Prozessen im Anorektum (zB perianalen Abszess, Proktitis oder Colitis)
  • Akute Thrombose von Hämorrhoiden.
  • Große Grad IV Hämorrhoiden (chirurgische Behandlung bevorzugt)
  • Hypertrophe Analpapille
  • Chronische Analfissur ( chirurgische Behandlung ist besser geeignet )
  • Bandligatur sollte nicht erfolgen, wenn nicht genügend Gewebe in das Innere des Band ligator Trommel gezogen werden 

Ligatur: Gummiband lässt Hämorrhoiden absterben

Etwa jeder dritte Mitteleuropäer erkrankt mindestens einmal in seinem Leben an einem Hämorrhoidalleiden oder Analprolaps. Unter diesem Krankheitsbild werden Beschwerden zusammengefasst, die aufgrund einer Vergrößerung (Hyperplasie) und/oder Entzündungs- Erscheinungen des arteriellen Blutpolsters im Analkanal entstehen. Eine schonende und sichere Behandlungsmethode bei mittelschweren Hämorrhoiden ist die Gummibandligatur nach Barron.

Fachleute unterscheiden Hämorrhoidalleiden der Grade I – IV, wobei Grad I die leichteste Form der Erkrankung beschreibt. Die Einteilung gibt nicht nur Auskunft über das Krankheitsstadium, etwa ob die Hämorrhoiden noch im Analkanal liegen oder bereits aus dem After hervortreten (Prolaps), sie beeinflusst auch die Therapieentscheidung. Hämorrhoiden von Grad I sind beispielsweise noch gut mit Salben, Zäpfchen oder Analtampons behandelbar. Hämorrhoiden in fortgeschrittenen Stadien müssen meist operativ entfernt werden.

Die einfachste und wenig invasive Technik bei der Behandlung der Hämorrhoiden ist die Gummibandligatur. Dabei wird an der Basis der Hämorrhoiden ein kleines Gummiband angebracht. Dadurch wird die Durchblutung zur Hämorrhoide unterbunden. Das Gummibändchen fällt 3-5 Tage später zusammen mit dem Schleimhautzipfel ab (Abbildung 1). Die Therapie ist schmerzfrei und das Anbringen des Gummiringes erfolgt ambulant. Es können gleichzeitig mehrere Hämorrhoiden behandelt werden und der Eingriff kann beliebig oft wiederholt werden. Komplikationen wie Blutungen oder Infektionen sind extrem selten.

Gummibandligatur für Hämorrhoiden zweiten oder dritten Grades und Analprolaps

Bei Hämorrhoiden von Grad II, seltener von Grad III kommt neben Salben und Cremes zur Linderung von Brennen und Juckreiz die Gummibandligatur nach Barron zum Einsatz. Fachleute nennen die Methode semioperativ. Das bedeutet, dass der Eingriff ohne Aufschneiden von Gewebe erfolgt und zudem ambulant und ohne Vollnarkose durchgeführt werden kann.

 

Komplikationen

Die meisten Komplikationen des Verfahrens sind kleinere und selbstlimitierend; sie kann auf ambulanter Basis verwaltet werden.

 

Folgende Komplikationen können nach der Gummibandligatur auftreten:

  • Schmerzen (32%)
  • Vasovagale Symptome (Schwindel und Ohnmachtsanfälle)
  • Blutungen (1-5%)
  • Externe Hämorrhoiden Thrombose (2-3%)
  • Geschwürbildung
  • Infektionen
  • Sepsis
  • Gangrän

 

Den Hämorrhoiden und Prolaps den Saft abgedreht

barron-ligationBei der Barron’schen Gummibandligatur führt der Arzt mit einem Applikator einen kleinen Gummiring (Ø etwa 5 mm) in den Analkanal ein und stülpt ihn mit Hilfe einer Zange über das vorstehende Hämorrhoidalgewebe. Der Gummiring drosselt die Blutzufuhr zum Hämorrhoidalknoten und dreht den vergrößerten Hämorrhoiden sozusagen den Saft ab. Ohne fortlaufende Blutversorgung stirbt das abgebundene Gewebe bereits nach etwa drei bis fünf Tagen ab, löst sich vom Darm und wird meist unbemerkt mit dem Stuhl ausgeschieden. Möglich ist zu diesem Zeitpunkt eine leichte Blutung, die in der Regel jedoch schnell nachlässt.

Unter gewissen Umständen kann man den Gummiband gezielt mittels Dopplersonde einführen.

Komplikationen? – Bei Gummibandligatur eher selten

Die Gummibandligatur gilt als ein sehr sicheres Verfahren, um Hämorrhoiden zu entfernen. Nur bei etwa einem von 200 Patienten treten teilweise starke Blutungen nach dem Eingriff auf, auch Analthrombosen sind eine sehr seltene Komplikation. Wenn hochsensibles Darmgewebe beim Platzieren des Gummirings verletzt wird, kann es in manchen Fällen bereits während der Ligatur zu starken Blutungen kommen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedoch eher gering, besonders dann, wenn ein erfahrener Operateur den Eingriff vornimmt. Sehr schwere Blutungen können mit gbl4aufgeschäumten Polidocanol verödet werden oder wenn das nicht gelingt mit einer Umstechungsligatur, die in manchen Fälle unter Vollnarkose durchgeführt wird, gestoppt.

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Unternehmen Sie in den folgenden zwei Wochen keine Reisen, auf denen keine ausreichende ärztliche Versorgung gewährleistet ist. Denn falls es doch zu einer stärkeren Nachblutung kommt, sollte ein Fachmann schnell eingreifen können.

Vorteil: Arbeitsfähigkeit ist nach dem Eingriff nicht eingeschränkt

Der Eingriff nach Barron dauert nicht lange: Der Gummiring ist schnell eingeführt und geschieht dies ohne weitere Komplikationen, dauert das Prozedere nur wenige Minuten. Da sich die Methode in der Regel ambulant und ohne Vollnarkose durchführen lässt, ist ein Krankenhausaufenthalt nicht notwendig. Digbl2e Schmerzen während und nach dem Eingriff sind verglichen mit anderen Verfahren eher gering. Ein weiterer Vorteil dieser schonenden Behandlung: Die Arbeitsfähigkeit des Patienten ist bei unkompliziertem Verlauf nicht eingeschränkt.

Wer kann nicht nach Barron behandelt werden

Patienten, die Medikamente zur Blutverdünnung wie etwa Blutplättchenhemmer einnehmen oder eine Erkrankung haben, die zu Schwierigkeiten bei der Blutgerinnung führt, können sich einer Gummibandligatur nicht unterziehen. Für sie besteht ein zu hohes Blutungsrisiko und deshlab wird eine Schaumverödung bevorzu

Menschen, die allergisch auf Latex reagieren, bekommen einen latex-freien Gummiband da es bei Allergikern einen schweren allergischen Schock auslösen kann.

Wie oft muss man nach Barron behandelt werden

Normalerweise sind 3 bis 4 Behandlungen notwendig. Danach sollte man sich nach 6 Monaten und dann jährlich eine Kontrolluntersuchung unterziehen lassen.

Was soll ich noch beachten

  • Ballastreiche Stammdiät mit 2-4 Esslöffel Weizenkleie mit Joghurt oder Actimel in der Früh
  • Toilettenpapier vermeiden, nur feuchte Babytücher verwenden
  • Beckenboden verstärken mit entsprechenden Übungen
  • Elektrolytrersatz mit Magnesium (zB Magnosolv Gra einmal zu Mittag) macht den Stuhl weicher
  • Bewegung nach der Stuhlentleerung
Haemorrhoiden-Barronligatur
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24 Comments

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich habe vor vier Tagen meine zweite Ligatur bekommen. Habe nun immernoch ein Druckgefühl und ein brennen in diesem Bereich. Ist das normal? Sollte das Gewebe nicht schon tot sein?
    Im voraus Danke für Ihre Antwort.
    MFG

    • Die Ligatur fällt zwar einigen Tagen nach der Ligatur ab, es bleibt jedoch an der Abtragungsstelle ein Geschwür dass narbig heilen muss. Diese Heilung kann 10-14 Tage dauern manchamal länger, deshalb sind die Abständen zwischen der Ligatur mit 4-6 Wochen festgelegt worden

  2. Warum wird diese Methodebei Stadium 4 nicht vor einer Möglichen Operation in Erwägung gezogen?
    Kann man als Patient auf diese Methode bestehen?

    • Die Gummibandligatur kann in jedem Stadium durchgeführt werden, muss aber in fortgeschrittenen Fällen oft wiederholt werden.

  3. Was passiert wenn der Gummi frühzeitig abfällt? Besteht damit die Gefahr einer Thrombose? Und ist es normal wenn man davon starke Schmerzen in der Scheide bekommt?

    • Manche Gummiringen sitzen nicht so fest und fallen frühzeitig aus ohne Gefahr einer Thrombose. Bei der Behandlung der vorderen Rektozele (Ausbuchtung des Enddarms Richtung Scheide) können vorübergehend Schmerzen auftreten

  4. Auch bei mir hat sich der Gummi bereits nach 2 Tagen gelöst.
    Ist es auch „normal“, dass ein Gummi aus der Scheide abfällt und es jetzt aus der Scheide blutet? Bitte um Antwort.Danke!

    • Ein Gummi sollte natürlich nicht aus der Scheide herausfallen. Wir haben keine Erfahrung mit der Gummibandligatur der Scheide. Die Ligatur wurd oft aber für die sogenannte Rektocelle angewandt und kann zur Blutung aus der Scheide führen. Wenn die Blutung weiter hin anhält sollte man die Ordination unverzüglich aufsuchen.

  5. Ich hatte schon ein halbes Jahr Beschwerden und hatte vor einigen Tagen eine Gummibandligatur. Bis jetzt habe ich keine Probleme damit.
    Könnte der Auslöser auch mit Analsex zusammenhängen? Hatte dies das letze halbe Jahr nicht mehr praktiziert, wegen den Schmerzen. Wäre dies bei gebotener Vorsicht in Zukunft wieder möglich?

    • Analsex nach Gummibandligatur ist keine gute. Wir empfehlen 3 Wochen Pause. Bei Schmerzen sollte eine Nifedipin-Salbe verwendet werden

  6. Bei mir wurde vor knapp 1 Jahr eine Gummibandligatur durchgeführt, die schon von Beginn an schmerzhaft war und innerhalb der ersten Woche zu einer Fissur führte, die sich letztendlich chronifizierte und nach 2 Monaten operativ entfernt werden musste. Die Schmerzen danach waren extrem. Nun habe ich knapp 1 Jahr später im gleichen Bereich wieder Beschwerden in Form von bisher leichten Schmerzen. Ich habe jedoch große Angst vor einer neuerlichen Gummibandligatur. Wie groß ist das Risiko, dass es wieder zu einer Fissur kommt?

    • Es wurde scheinbar die Ligatur zu tief angelegt. Die Ligatur sollte unbedingt nur im Enddarm durchgeführt werden, da keine schmerzempfindlichen Nervenzellen vorkommen. Die Blutstauung nach der Ligatur kann auch Druckschmerzen vor allem am Endes des Tages, nach langem Sitzen, verursachen, es wird deshalb viel Bewegung bzw. abends die Beine hoch zu lagern empfohlen. Es kann auch zu einem Stuhldrang kommen, dieser ist durch druckempfindlichen Nervenzellen des Enddarmes ausgelöst und sollten in den ersten 3 bis 4 Stunden ignoriert werden.

  7. Hallo ich musste halbe Stunde nach der Behandlung aufs Wc gehen und ich glaub dass die Gumiband runtergefallen ist. In meinen Stuhlgang war einbischen Blut ist das normal? So schnell fehlt es runter ?

  8. Hallo, ich habe eine Frage und zwar hatte ich jetzt die erste Ligatur und habe nicht das Gefühl, dass es sich merklich gebessert hat. Der Gummi fiel schon am nächsten Tag ab, ich weiß allerdings nicht ob mit Hämorrhoide oder ohne. Ist das schlimm? Kann es sein, dass die Ligatur unwirksam war?

    • Da wird nicht bei jedem Patient eine Videorektoskopie durchführen könen, gelingt es nicht immer der Gummiband genau so zu plazieren wo man es gern hätte deshalb werden mehrere Bänder bei einer Sitzung eingesetzt die dann früher oder später herausfallen. Die Wirksamkeit wird erst bei der dritten Sitzung in 4 bis 6 wöchigem Abstand beurteilt.

  9. Ich habe Angst vor der Ligatur. Wie lange kann ich warten, bis ich diese unbedingt durchführen lassen muß. Meine Hämorrhoiden sind nur ganz leicht nach außen getreten, dadurch ist auch die Reinigung erschwert. Der Proktologe meinte, wenn mich das nicht stört, könne ich noch abwarten.

    • Die Ligatur ist an und für sich schmerzfrei, ein kurzfristiges Ziehen und Stuhldrang wird öfters berichtet. Bei über 4000 Ligaturen im Jahren kommen etwa 2 Nachblutungen.

  10. Hallo,
    ich hab heute vor 5 stunden meine ligatur bekommen und schon stuhldrang.
    Kann ich ohne Probleme aufs Klo gehen oder sollte ich noch warten?
    Danke

    • Man empfiehlt 3 Stunden lang nicht groß aufs Klo zu gehen da ein gewisser Stuhldrang nach der Behandlung zu spüren sein kann. Danach ist kein Problem.

  11. Hallo!
    Ich hatte meine ligatur am Freitag.
    Und habe immer noch Schmerzen…Beim Sitzen und auch beim Gehen!!!Ständig verspüre ich diesen Druck…ist alles voll unangenehm!!!
    Ist bei mir da was schief gelaufen??

    • Ein Druckgefühl nach der Gummibandligatur kann durchaus mehere Tage dauern, ist aber nicht üblich. Die Ursachen können zutief sitzende Ringen, Latexunverträglichkeit oder eine perianale Thrombose. Wenn das Hochlagern der Beine und Heparinsalbe keine Besserung bewirken, sollte man den behandelten Arzt wieder aufsuchen.

  12. Hallo zusammen…
    Ich bin auch ziemlich verzweifelt…
    Hatte in den letzten 6 Wochen, 2 analvenenthrombosen ambulant entfernen lassen…
    Nun wurde ein leichter analprolaps diagnostiziert und am Dienstag dieser Woche wurde gleich morgens eine gummiringligatur durchgeführt.
    Bekam danach so Schmerzen, in Form von einem ziehen und krampfen, dass ich über den Tag hinaus 3 Novalgin und 2 Ibu 600er nehmen…
    Das ziehen und krampfen ist zwar weg, allerdings ist der Druck und ein komisches Gefühl spürbar.
    Dieser drück ist so ok schlimm, dass ich nicht auf der Stelle stehen kann.
    Habe das Gefühl dass mein ganzer Unterbauch nach unten zieht. Habe inzwischen das Gefühl, dass selbst mein schuedeneingang geschwollen ist und die Gebärmutter nach unten zieht.
    War schon vor dem Eingriff bei der Gynäkologie um abzuklären, ob da alles ok ist… im MRT abdomen/Becken war auch alles in Ordnung.
    Da war ich auch schon einen Tag vor dem Eingriff.
    Auch da kein Befund.
    Bin mit den Nerven am Ende!

    Sind diese beschwerden 3 Tage nach dem Eingriff normal?
    Dieser Extreme Druck…und dieses fremdkörpergefühl?

    Brauche dringend Hilfe und Rat!!!!

    • Es wird empfohlen zuerst die Analthrombosen und ihre Ursache zu behandeln bevor überhaupt Ligaturen gesetzt werden. Gründe für Druck und Schmerzen nach der Behandlung sind vielfältig; zu tief gesetzte Ligatur, Gummi- oder Latexunverträglichkeit, zu viele Ligaturen, Entzündung, Abszess usw. Wir empfehlen viel Bewegung nach der Behandlung und normale körperliche Aktivität. Bis 3 Stunden nach Setzen der Ligaturen sollte man nicht übermäßig Pressen, Gewichtheben, oder groß aufs Klo gehen. Abends sollten die Beine möglichst hochgelagert werden. Stuhlzäpfchen (zB Glyzerin) , Mesalazin-Zäpfchen und gereinigte mikronisierte Flavonoidfraktion können verabreicht werden (500mg 3×1). Beckenbodentraining ist auch wichtig und unterstützt den venösen Rückfluss. Diät-mäßig sollten Kleie (4 EL) oder Flohsamenhülsenpulver mit Joghurt oder Acidophilus, Bifidus und Probiotika verabreicht werden. Der behandelte Arzt sollte unbedingt informiert sein, und vor allem, wenn keine Besserung auftreten sollte aufgesucht werden.

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