Ordination

Kassenordination Sievering                  Privatordination Heiligenkreuzerhof

Sieveringer Str 9                                     Grashofgasse 3
1190  Wien                                               1010 Wien
Te. 328 8777                                            Te. 512 2458

Plan                                                            Plan

Die Chirurgische Tagesklinik Sievering liegt im Trend der heutigen Entwicklung: viele Operationen erfordern heute keinen Krankenhausaufenthalt mehr: Sie können in einem ambulanten Operationszentrum bzw. einer Tagesklinik vorgenommen werden. Betreuung sowie räumliche Ausstattung und medizinischer Versorgung entsprechen Klinikstandard; dazu umgibt Sie eine private Atmosphäre.

Auf unseren Internet Seiten finden Sie zusätzlich zur Ordination und chirurgischen Praxis, wichtige Patienteninformationen, entweder in Form von Krankheitsbildern oder in alphabetischer Auflistung.

Öffnungszeiten der Kassenordination

Montag  9.00-13.00
Dienstag 13.00-19.00
Mittwoch 9.00-13.00
Donnerstag 13.00-19.00
Freitag 8.00-13.00

Unterlagen. Bringen Sie Folgendes mit:
E-Card, Kranken- oder Zuweisungsschein, Entlassungsbriefe, Vorbefunde (Röntgenbilder, Blutlabor, Begutachtungen, usw.) mitbringen. Bitte verlassen Sie sich nicht, daß diese Informationen von Ihrem Zuweiser an uns gesendet werden.

Erster Besuch (Anamnesebogen):
Um eine gezielte Untersuchung bzw Therapie durchzuführen, brauchen wir von Ihnen, als neuer Patient, sämtliche Informationen bezüglich Ihrer Gesundheit. Füllen Sie den Anamnesenbogen aus und machen Sie 2 Kopien, eine für uns und die zweite für Sie.
Hier anklicken um den Anamnesenbogen auszufüllen

Mit dem Auto

Es gibt Parkplätzen und Einkaufsmöglichkeiten im unmittelbarer Nähe.

 

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12 Comments

  1. Ich habe gronische kastritis,reflux,zergfellbruch,und leide sei den unter ständige Verstopfung habe eine frage kann man etwas da gegegen machen.

    • Nach sorgfältiger Anamnese, Altbefundbesprechung und je Schwergrad der Beschwerden brauchen Sie:
      1. Magenspiegelung mit Probenentnahme
      2. Darmspiegelung mit Probenentnahme
      3. Proktoskopie mit Biopsie und Stuhlkultur
      4. Austestung auf Lebensmittelunverträglichkeit
      5. Ösophagusmanometrie und pH-Metrie
      6. Bestimmung der Colontransitzeit
      7. Defäkografie

      Mit freundlichen Grüssen
      Ordination Dr Bull

  2. Liebes Team,
    Ich habe gehört, dass mit dem VEINLITE SYSTEM die zuführvene ausfindig gemacht werden kann um diese zu veröden und so eine erneute besenreiserbildung verhindert werden kann, da sie ja sonst an anderer Stelle wieder auftreten können. Wenden Sie diese Methode auch an? Danke und lg

    • Wir verwenden lieber den Ultraschall um eine gezielte Verödung durchzuführen. Es gibt zahlreiche Studien die diese Durchgangsweise bestätigen nicht jedoch für Veinlite

  3. Hallo. Meine problem ist Krampfadern. Ich frage, Sie machen sklerotherapie inf ultraschall von Kasse oder nur private? Ewentuelle wie viel kosten?

    • Es hängt einerseits von der jeweiligen Versicherung und der Art der Krampfadern; Stammvarikosen und Perforansvenen werden von der kleinen Kassen gedeckt

  4. Guten Tag

    meine Mutter wohnt in Budapest und ist 79 Jahre alt. Sie hatte im letzten Jahr mehrere Embolien entwickelt und ist mit starke gesinnungshemmenden Medikamenten behandelt. Zusätzlich hat sie auch einen Schrittmacher bekommen.
    Meine Mutter leidet auch an Hämorrhoiden 4 Grad und soll operiert werden. Sie überlegt sich die OP in Wien zu machen. Sind die obengenannten Herz- und Embolie-Problemen Ihre Meinung nach ein Hindernis diese OP zu machen?

    • Hämorrhoiden gehören vor einer Behandlung endoskopisch abgeklärt. Die Ursache in diesem Alter ist meist durch Vorfall des Enddarms mit innerer Ausbuchtung (Rektocele) durch Beckensenkung verursacht. Die Symptome sind Inkontinenzepisoden (Stuhlschmieren, Dranginkontinenz), Jucken, Brennen, inkomplette Entleerungsgefühl, ausstülpen von Knoten beim Pressen und Blutung mit oder ohne Stuhl. Präventive Maßnahmen bei bereits bestehenden Hämorrhoiden sollten – unabhängig vom Grad der Hämorrhoiden – begleitend eingesetzt werden (z.B Stuhlregulierung durch Medikamente und Zäpfchen, Nahrungsergänzungsmittel, ballaststoffreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und körperliche Bewegung vor allem nach dem Stuhlgang, Vermeiden von langem Pressen bei der Entleerung) sowie Medikamente (Suppositorien, Salben, Cremen, Diosmin) können die Beschwerden des Hämorrhoidalleidens lindern. Bei fehlendem Effekt einer konsequenten, konservativen Therapie und/oder verstärktem Leidensdruck ist die Indikation zur interventionelle Behandlung gegeben.
      Als Erstintervention empfehlen wir die Gummibandligatur, heute weltweit als die häufigste angewandte Technik zur Behandlung von Hämorrhoiden. Durch ein Endoskop (Prokto- bzw Anoskop) wird die Schleimhaut oberhalb der Hämorrhoidalpolster angesaugt und ein Gummiband platziert. Der abgebundene Knoten fällt nach einigen Tagen ab und hinterlässt ein Geschwür, das anschließend schrumpft und vernarbt. Zusätzlich kann ein Verödungsmittel in den ligierten Schleimhautknoten injiziert werden um ein Abrutschen der Ligatur zu verhindern. Es werden in einer Sitzung etwa 2 bis 3 Gummibänder je nach Befund gesetzt. Die zeitlichen Intervalle zwischen den einzelnen Gummibandligatur-Sitzungen sollten etwa 3-4 Wochen betragen, um das Abheilen der Schleimhaut zu ermöglichen. Die Behandlung kann auch unter Antikoagulation erfolgen es werden aber weniger Ligaturen gesetzt.
      Die perioperativen Komplikationen betreffen hauptsächlich Blutungen und Schmerzen. In der Literatur werden dazu Raten von 0,6%-12,5% (Blutungen) und 0,6% bis 50% (Schmerzen) angegeben, wobei über Tenesmen in 11%-18,8% der Fälle berichtet wird. Wie bei anderen proktologischen Eingriffen wird der Harnverhalt mit 0,54%-4,3% angegeben, die Kombination Harnverhalt mit Fieber als Konsequenz einer Infektion mit 0,54%- 0,6%. Blutungen, die jedoch meist nur geringgradig ausfallen und nur selten (unter 1%) Blutungen führen, können bis vier Wochen nach der Behandlung auftreten. Wegen Allergien werden prinzipiell nur latexfreie Gummiringe verwenden.
      Die Erfolgsraten liegen nach 5 Jahren zwischen 70-80%. Symptomfreiheit im kurzen Beobachtungseitraum wird mit 72,4%-97% angegeben, die Langzeiteffektivität bei einer Nachbeobachtung von 12-60 Monaten mit 31%-98%. Eine Metaanalyse randomisierter Studien beschäftigt sich mit dem Vergleich der Gummibandligatur mit Sklerotherapie und Hämorrhoidektomie, die zwar weniger Komplikationen und geringere Schmerzen bei Gummibandligatur ergab, allerdings bessere funktionelle Ergebnisse nach Hämorrhoidektomie. Eine randomisierte Studie zwischen ultraschallgezielte Hämorrhoidalarterienunterbindung (HAL) und Gummibandligatur zeigte vergleichbare Ergebnisse aber mehr Komplikationen beim HAL. Das Problem der alleinigen Hämorrhoidalarterienunterbindung scheint jedoch der Residual-Prolaps und Rektocele zu sein, die ohne Schleimhautraffung nicht ausreichend und zufriedenstellend beseitigt werden.

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