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| Definition Entzündung Bevölkerung bekommen irgendwann in ihrem Leben Gallensteine. Frauen sind dreimal so häufig betroffen wie Männer. Nur 20% der betroffenen Menschen entwickeln jedoch irgendwelche Krankheitssymptome. Jährlich kommt es zu ca. 600 Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohnern. Ursachen Gallensteine Gallengängen. Ihre Größe variiert von einigen Millimetern, als Sludge oder auch Gries bezeichnet, bis hin zu zentimetergroßen Steinen. Steinarten Risikofaktoren für die Bildung von Cholesterinsteinen sind: Es gibt eine erbliche Disposition, die sogenannten Gallensteinfamilien. Erwähnenswert ist das genetisch bedingte Fehlen von Gallensteinen bei den zentralafrikanischen Massais. Frauen sind ca. 3 mal so häufig betroffen wie Männer. Weiterhin steigt das Gallenstein-Risiko mit der Zahl der Schwangerschaften und ist von einer östrogeneinnahme abhängig. Die Häufigkeit von Gallensteinen nimmt mit höherem Lebensalter zu. Cholesterinreiche, ballaststoffarme Ernährung sowie Fasten begünstigt ihre Entstehung. ein übergewicht von etwa 20% verdoppelt das Gallensteinrisiko. Triglyceride sind sogenannte Neutralfette, die in der Leber entstehen und als Energiespeicher im Fettgewebe dienen. Ein niedriger HDL-Cholesterinwert (HDL= high density Lipoprotein), dient dem Abtransport von Triglyzeriden und wirkt daher der Entstehung von Gallensteinen entgegen. Symptome Steine "stumm". Das heißt sie sind vorhanden, doch sie verursachen keine Beschwerden. Die anderen 20 Prozent machen Beschwerden, die zum Teil erheblich sein können. Am häufigsten sind Gallenkoliken und -entzündungen (Cholezystitis). Frauen erkranken mindestens doppelt so häufig wie Männer. In der Schwangerschaft steigt das Risiko nochmals an. Die Gallenkolik ist das wichtigste Krankheitszeichen des Gallensteinleidens. Sie äußert sich in einem zeitweilig auftretenden dumpfen Schmerz, der kontinuierlich zunimmt, ein Plateau erreicht und nach ca. 1 Stunde wieder an Intensität abnimmt. Der Schmerz wird in der Regel in den rechten Oberbauch projiziert. Er strahlt häufig in den Rücken und in die rechte Schulter aus. Die Kolik kann von Brechreiz, Aufstoßen und einer flüchtigen Gelbsucht (Ikterus) begleitet werden. Sie wird vor allem durch fettreiche Mahlzeiten, psychische Belastung, blähende Speisen oder auch eisgekühlte Getränke ausgelöst. Weiterhin können unspezifische Oberbauchbeschwerden, wie Druck- oder Völlegefühl im rechten Oberbauch, Blähungen oder eine Fettunverträglichkeit auftreten. Diagnostik von Gallensteinen; ca. 95% aller Gallensteine können auf diese Weise diagnostiziert werden. stellen sich jedoch nur kalkhaltige Steine dar. als Aussparungen im Kontrastmittel. Diese Untersuchung wird allerdings nur bei besonderer Fragestellung durchgeführt. Komplikationen in die Gallenblasenwand oder den Darmtrakt mit anschließender Bauchfellentzündung. bei ca. 2% aller Steinträger ein Gallenblasenkrebs. choledochus wandern Konservative Behandlung Wenn die Schmerzen sehr stark sind, die Kolik lange andauert oder eine anhaltende Gelbfärbung der Haut auftritt, sollte man zum Arzt gehen. Fieber ist generell ein Alarmzeichen. Mit Medikamenten oder einer Stoßwellentherapie kann man versuchen, die Steine aufzulösen bzw. zu zertrümmern. Wenn häufig Koliken oder Entzündungen der Gallenblase auftreten, sollte man mit dem Arzt besprechen, ob es ohne Gallenblase nicht besser ginge. Die Gallenblase ist kein lebenswichtiges Organ. Rechtzeitig operiert, kann sie in vielen Fällen schonend, ohne großen Bauchschnitt, entfernt werden. Chirurgisches Risiko erhöht bei: 1. Alter über 2. übergewicht 3. Raucher 4. Alkoholabusus 5. Chronische Lungenerkrankung Operatives Verfahren
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